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Open Encounter

27 Dez

Open Encounter ist ein regelmässiger halb-offener Treffpunkt für alle, die sich für Encounter interessieren, egal wie viel oder wie wenig sie schon encountert haben.

  • Die Idee ist, dass der Prozess „Encounter“ transparenter wird und jeder seinen eigenen Eindruck für das Potential das Encounter beinhaltet, gewinnt und sich so das Phänomen Encounter verbreiten kann, weil immer mehr Leute encountern.
  • Das wichtigste Ziel in der Session, ist es die Encounter-Session für sich zu nutzen: nach einem intensiven emotionalen Erlebnis mit den anderen, möglicherweise wichtige Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen und sich den anderen Teilnehmern verbunden zu fühlen.

Ich denke, dass für weitere (Open) Encountergruppen der Startprozess leichter wird, wenn es die Möglichkeit gibt, beim Open-Encounter anderen zu begegnen, die auch Interesse haben, sich intensiver als normalerweise im Alltag üblich über ihr Leben (über positive und auch negative Erlebnisse) und ihre Gefühle auszutauschen.

Die Idee ist das Potential und die Gestaltungsmöglichkeiten von Encounter zu erleben, eigenes Potential zu fördern und eine intensive Begegnungsform in der Gemeinschaft zu erleben. Da Open-Encounter eine frei zugängliche Gruppe ist, wird immer wieder jemand dabei sein, den man noch nicht kennt. Daher kann die Vertrautheit von einer zur anderen Session je nach Teilnehmern variieren

Open-Encounter wird von zwei Moderatoren (zunächst mir und Felix) moderiert, um optimale Vorraussetzungen zugestalten, um gemeinsam zu erleben, was in einem solchen Rahmen alles möglich wird und auch die Grenzen zu erfahren. Es sind aber auch weitere Moderatoren mit entsprechender Erfahrung eingeladen, sich nach Absprache mit uns an der Moderation zu beteiligen. Die Moderatoren werden dabei auch immer wieder in die Teilnehmerrolle schlüpfen und miterzählen. 

Wichtig ist für den Prozess auch die Rolle des Gastgebers. Wir treffen uns in den Wohnzimmern unserer Teilnehmer, das bedeutet bei denjenigen Teilnehmern, die sich anbieten die Gastgeber Rolle abwechselnd zu übernehmen. Der Gastgeber kauft ein und bietet ein Essen für die angemeldeten Teilnehmer an. (Die Kosten für den Einkauf werden von uns allen gemeinsam getragen.) Schon ab einer Stunde vor Beginn, trudeln die Teilnehmer langsam ein, um gemütlich zusammen zu Essen, um dann entspannt in die Session zu starten. Ebenso wichtig ist die Zeit nachdem der „offizielle Teil“ vorbei ist, denn dann können noch Zwiegespräche stattfinden, oder Gespräche in kleinerer Gruppe, die an die Erlebnisse der Session anschließen. Oft sprechen wir aber auch über alltägliche und völlig andere Themen und lassen den Abend und die Emotionen ausklingen.

Eine Vorhaben für die Zukunft ist, dass diejenigen mit Encounter-Erfahrung wechselseitig  und auf Anfrage anderen Encounter-Interessierten Unterstützung oder auch nur ein offenes Ohr anbieten und Schwierigkeiten im Prozess von aussen beleuchten, quasi als Coaching für eine bestimmte Zeit.

Fragen, die beim Open Encounter beantwortet werden:

Warum Encountergruppen und nicht einfach mit seinen Freunden auf ein Bier oder Kaffee treffen?

Wie kann so etwas ablaufen (Gesprächsstruktur/ Formate, Moderation, Inhalte)

Warum eine so einfache Idee wie Encounter ein so großes Potential hat? 

Welche Ängste/Befürchtungen gibt es bei mir/bei anderen in Bezug auf Encounter?

Wie funktioniert die Open Encounter-Session konkret:

  • Ich kann zu Open Encounter kommen, wenn ich Zeit habe, auch wenn das unregelmäsig ist.
  • Es gibt eine Teilnehmerbeschränkung von 10 Leuten, da sonst  nicht jeder etwas von sich erzählen kann, der das möchte.
  • Open-Encounter findet momentan alle 2 Wochen statt.
  • Ich kann mich spontan entscheiden, ob ich komme. Es gibt allerdings eine Facebook Gruppe, bei der ich mich anmelde und sehe, wer sich alles für die nächste Session angemeldet hat.
  • Es findet in einer gemütlichen, ruhigen Atmosphärebei bei einem von uns zuhause statt. Es gibt was zu essen, ihr könnt also gleich nach der Arbeit kommen.
  • Das Gespräch wir moderiert und es gibt Gesprächstrukturkarten, um bestimmte Phasen und Fragestellungen der Session anzuzeigen. Es gibt aber immer die Möglichkeit diese Struktur zu durchbrechen.
  • Jeder der von einem in der Facebook Gruppe Mitglied ist, eingeladen wird, kann kommen.
  • Die Sessions haben eine Ankommensphase (ca 60 Minuten), dann eine pünktlich!! beginnende moderierte Encounterrunde (ca 3 Stunden) und danach noch die Möglichkeit gemütlich weiter zusammenzusitzen und zu reden.
  • Ich muss gar nichts sagen, wenn ich nicht will 🙂
  • Wir sind keine Profis und haben keinen therapeutischen Ansatz, sondern ein Kreis von Freunden, d.h. SELBSTVERANTWORTUNG und Respekt im Umgang miteinander werden grossgeschrieben. Es ist nicht das Ziel, die anderen zu verändern, sondern einander und sich selbst besser kennen zu lernen!

Inspiration zur Entstehung von Wohnzimmer-Encountergruppen

26 Okt
Wohnzimmer-Encountergruppen


Im folgenden beschreibe ich Encountergruppen, die ich Wohnzimmer-Encountergruppe nenne, da sie im privaten Rahmen (eines Wohnzimmers) stattfinden und möchte dieses Modell des Wohnzimmer Encounters als Orientierungspunkt, vor allem für Neugründungen von Encountergruppen mit relativ unerfahrenen Teilnehmern in einer symmetrischen da wechselnden Moderationsstruktur  anbieten.


Entstehen neuer Gruppen

Die Entstehung neuer Gruppen ist momentan ein sehr spannendes bei welchem ich das Gefühl habe, dass wir gerade auch und gerade aus den nicht geglückten Versuchen die Stabilität einer Gruppe auf längere Zeit zu erhalten, enorm dazulernen. Ich möchte zusammenfassen, was ich inzwischen für wichtige Startbedingungen halte, damit dieses äußerst lohnende aber auch aufwendige und manchmal anstrengende Projekt Encountergruppe glückt.

Es ist hilfreich, denke ich,  im Vorfeld eine ausreichend lange Phase der Orientierung und Abstimmung zu haben. Die potentiellen Gruppenmitglieder sollten sich kennen oder einander kennenlernen, bevor sie beschließen eine Encountergruppe zusammen zu gründen, da eine Encountergruppe ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Vertrauen erfordert. Dies kann im Rahmen eine längere Entstehungsphase über mehrere Monate mit häufigeren Treffen oder z.b. gemeinsame Hüttenwochenenden stattfinden  .

  • Obwohl natürlich nicht jeder mit jedem gleich gut klarkommt, sollten keine Antipathien bestehen.
  • Themen wie die gemeinsamen Ziele, die Wichtigkeit der Anwesenheit, Vertraulichkeit, Moderation und Formate werden ausführlich besprochen und es werden dazu gemeinsame Entschlüsse gefasst. Falls diese Diskussionen nicht am Anfang stattfinden, werden sie später kommen und wesentlich schwieriger werden.
  • Im Optimalfall kann zumindest für eine gewisse Zeit, wie z.b. für ein halbes Jahr festgelegt werden, welche Personen aufgrund der meisten Encountergruppen Erfahrung oder der meisten Moderationserfahrung am geeignetsten sind, anfangs die Strukturen vorzugeben und die Moderation zu übernehmen. Nach Ablauf dieser Testphase können wesentlich freiere Strukturen entstehen.
  • Ein einfacher moderierter Ablauf, der jedem genügend Raum zum Sprechen gibt aber natürlich von Mal zu Mal auch leicht variiert werden kann, gibt einen erwartbaren Rahmen für die Treffen. Diese Struktur gibt einerseits Sicherheit und andererseits Freiheit sich auf die Emotionen zu konzentrieren und sich auch in einer Gruppe zu öffnen.

 

Erleben, Entfaltung und Stabilität in der Wohnzimmer Encounter Gruppe

Die Rahmenbedingungen einer Wohnzimmer-Encountergruppe sollen gezielt so gestaltet werden, das möglichst alle Teilnehmer nach den meisten Treffen mit dem guten Gefühl, dass das ganze ihnen wirklich etwas gebracht hat, nachhause gehen und  die Treffen mit einer hohen Zuverlässigkeit langfristig und regelmäßig stattfinden können. Als wichtige Rahmenbedingungen von Wohnzimmer-Encountergruppen bieten sich daher drei Punkte an: Erleben, Entfaltung und Stabilität der Gruppe. Diese drei Elemente bedingen sich wechselseitig.


Ohne Erleben und Entfaltung gibt es keine Stabilität.

Die Rahmenbedingungen einer Wohnzimmer-Encountergruppe orientieren sich zunächst am Erleben und der Entfaltung der Teilnehmer.

Zu Beginn und zum Schluss von Encountersessions stattfindende Befindlichkeitsrunden zielen  z.b. darauf ab, sich das Erleben bewusst zu machen und den anderen zu kommunizieren. Der Prozess eine Wohnzimmer-Encountergruppe ermöglicht starke Emotionen zu erleben, wertvolle Entwicklungsimpulse zu erhalten, Verbundenheit untereinander und Wertschätzung der anderen Teilnehmer zu erleben. Intensives Erleben fördert die persönliche Entfaltung und Entfaltung ermöglicht intensives Erleben. Diese Gefühlshochs finden nicht bei jeder Session bei jedem Teilnehmer statt, doch häufig genug, dass die Investitionen sich nicht nur rentieren, sondern dass daraus eine erstaunliche Kraft entstehen kann.

Einer Encountergruppe birgt die Gefahr, dass einzelne Teilnehmer sich zu persönlicher Öffnung gedrängt fühlen und Angst haben, die Kontrolle darüber zu verlieren, was und wie sich jeder einbringt. Deshalb ist es sehr wichtig, gleich zu Beginn zu vereinbaren, dass jeder Teilnehmer sein eigenes Tempo bestimmen soll und alle darauf achten, dass niemand zu etwas gedrängt wird. Erfahrungsgemäß gibt es unter den Teilnehmern große Unterschiede, wie leicht oder schwer es jedem fällt über Persönliches und Gefühle zu reden. Gerade für die, die deutlich länger brauchen, ist es sehr wichtig, aus der Gruppe heraus die Akzeptanz hierfür zu spüren. Es ist für den Gruppenzusammenhalt und das intensive Erleben außerdem sehr förderlich, wenn sich die Gruppe z.B. jedes halbe Jahr ein Wochenende zusammen verbringt (z.B. auf einer Selbstversorgerhütte) und die Zeit nutzt, miteinander in die Tiefe zu gehen.


Stabilität in der Encountergruppe:

Encountergruppen sind hoch dynamische Prozesse, die erst stabil werden, wenn die Teilnehmer langfristig deutlich stärker profitieren als sie Energie investieren müssen. Dies bleibt selbst für etablierte Gruppen eine stehende Herausforderung. Für die Stabilität einer Wohnzimmer-Encountergruppe ist vor allem ein verbindliches Klima entscheidend. Nur wenn die Teilnehmer den Treffen durchgängig eine hohe Priorität einräumen und sich wechselseitig eine hohe Wertschätzung oder zumindest Respekt entgegenbringen, kann sich ein vertrauensvolles Klima aufbauen, innerhalb dessen intensive Erlebnisse und nachhaltige Entfaltung möglich werden.

Die Personen, die sich nach einer mehrmonatigen Orientierungsphase zur Teilnahme an einer Encountergruppe entschließen, sollten eine hohe Bereitschaft zur Investition mitbringen, denn die regelmäßigen Encountertreffen bleiben eine Herausforderung. Sie sind emotional fordernd aber auch intensiv belohnend und entwicklungsfördernd.


Symmetrische Moderation

Neben einer hohen Verbindlichkeit ist eine Strukturierung des Gesprächs in Form einer Moderation für die Stabilität einer Wohnzimmer-Encountergruppe entscheidend.

Die wichtigste Aufgaben des Moderators ist es, Überblick über die Bedürfnisse der Teilnehmer zu bewahren und strukturierende Impulse zu geben. Er sorgt dafür, dass alle die Chance haben, zu Wort zu kommen und dringende Anliegen von Teilnehmern ausreichend viel Raum bekommen. Die Gruppe gibt sich selber im offenen Gespräch eine Gesprächsstruktur, die der Moderator dann vorschlägt und umsetzt und dabei das Zeitmanagement übernimmt. Grundsätzlich sorgt der Moderator dafür, dass alle Teilnehmer wissen, in welchem Gesprächsmodus sich die Gruppe gerade befindet, wechselt zwischen verschiedenen Modi hin und her und stellt aktiv Klarheit her, wenn ein einmal etablierter Gesprächsmodus von den Teilnehmern nicht mehr eingehalten wird.

Die Moderatorrolle selber rotiert, so dass die Teilnehmer sich diese Verantwortung aufteilen und die Gruppenstruktur symmetrisch bleibt. Das Gruppengespräch wird deshalb immer von einem Moderator strukturiert, der zwischen Moderations- und Teilnehmerrolle wechselt. Es ist keine einfache Aufgabe diese beiden Rollen immer wieder auseinanderzuhalten. Gefahren sind hierbei, dass die Moderatorenrolle genutzt wird, um den eigenen Interessen mehr Raum zu geben als den Interessen anderer oder dass es dem Moderator sehr schwer fällt sich auf seine Gefühle zu konzentrieren, da er vorrangig mit dem Gruppenprozess beschäftigt ist.

Es ist wichtig, dass die Gruppe die Rolle des Moderators voll akzeptiert und seinen zusätzlichen Aufwand immer wieder erneut mit Anerkennung honoriert. Die Moderation sollte keine Leitung sein, die direktiv steuert, sondern sie soll die Interessen der Gruppenteilenehmer umsetzen. Bei Unsicherheit bestätigt  der Moderator die eigene Legitimation idealerweise immer wieder durch Auftragsanfragen an die Gruppe: “Ich nehme wahr dass (…), wie wollen wir weiter vorgehen?” Trotzdem ist es wichtig, dass der Moderator sich auch bei intensiver oder zu eskalierender Gesprächsdynamik kraftvoll durchsetzen kann und seine strukturierende Rolle nicht verliert.

Typischerweise überträgt die Gruppe bei der Gründung einer Wohnzimmer-Encountergruppe den Teilnehmern, mit der aus Gruppensicht höchsten Moderationskompetenz zunächst für eine gewisse Zeit die Moderationsrolle. Langfristig gesehen, sollten sich möglichst alle Teilnehmer dieser Verantwortung stellen, so dass sich die Moderationsverantwortung auf alle Teilnehmer verteilen kann – bis eine solche symmetrische Situation entstanden ist, können allerdings Monate oder auch Jahre vergehen.


Rahmenbedingungen

Die Gruppengröße spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Stabilität, sie sollte weder zu klein, noch zu groß sein. Die Mitte liegt etwa bei acht Teilnehmern. Wird die Gruppe zu klein, wird das innere Klima unkontinuierlich, weil es zu stark von der Verfassung einiger weniger abhängt. Die Eigendynamik einer kleinen Gruppe ist unsicherer und der Prozess kann leicht zäh und anstrengend werden, wenn z.b. Impuls- oder Motivationslöcher entstehen. Wird die Gruppe zu groß, entsteht Frustration, weil nicht mehr alle Teilnehmer den Raum bekommen können, den sie für ihre Anliegen brauchen.

Auch die Dauer der Treffen ist ein sensibler Punkt. Drei Stunden mit einer zusätzlichen, einstündigen Get-Together-Essen-Vorlaufphase sind ein guter Orientierungspunkt. Werden die Sessions zu kurz, kommt die Gruppe nicht in die Tiefe und das Erleben bleibt flach. Werden sie zu lang, behindern Erschöpfung und Konzentrationsmangel das Geschehen.

Der Gruppentermin sollte so gelegt werden, das alle Teilnehmer bei allen Treffen dabei sein können. (Hierzu bieten sich Montag- bis Donnerstagabende, z.B. alle 14 Tage an, Wochenendtermine neigen stark zu Terminkonflikten.) Ausnahmen die eine Teilnahme verhindern, werden z.b. per Rundmail frühzeitig mitgeteilt, optimalerweise mit einem kurzen Einblick in die Gründe, um Verunsicherung der andern Teilnehmer zu vermeiden. Leichtfertige Absagen führen leicht zu Enttäuschung und dem Gefühl von mangelnder Wertschätzung. Bevor ein Teilnehmer aus schwindendem Interesse nur noch sporadisch teilnimmt und damit das Gruppenklima belastet, ist es besser, dass sich dieser entschließt, die  Gruppe zu verlassen.

Unabhängig davon, wie gut die Rahmenbedingungen für eine Wohnzimmer- Encoutergruppe sind, sie sind und bleiben zerbrechlich, denn jeder Teilnehmer führt sein eigenes Leben und bringt daraus für die Gruppe unberechenbare Impulse in die Gruppendynamik ein, die jederzeit Krisen auslösen können. Hierzu zählen z.b. Partnerfindung, Umzug, Jobwechsel, etc. Auch können jederzeit aus eskalierenden Konflikten zwischen den Teilnehmern langwährende Aversionen entstehen, die die Gruppenstabilität bis zum zerreißen belasten können. Wenn einzelne Teilnehmer auch auf Dauer miteinander nicht miteinander “warm” werden, kann dies die Gruppe belasten. Oder wenn ein Gruppenmitglied aus der Gruppe aussteigt, verursacht das oft heftige Spannungen, die der Gruppe große Anstrengungen und viel Kraft abfordert und  daher nicht unterschätzt werden sollte. Das selbe gilt für die Integration eines oder mehrerer neuen Gruppenmitglieder. Auch ist es sehr schwierig  den gewählten Gruppentermin  zu verschieben, da dabei leicht Terminkonflikte und Unzufriedenheit entsteht. Alles das sind Aspekte der eignen Stabilisierung, die eine Encountergruppe aus dem Interesse sich selbst stabil zu erhalten, nicht aus den Augen verlieren sollte.


Berge versetzen

Ich möchte diejenigen, die mit dem Gedanken spielen eine Wohnzimmer-Encountergruppe zu gründen, ermutigen das zu tun. Ich habe enorm von meinen Encountererfahrungen profitiert und bin begeistert von deren Kraft die buchstäblich Berge versetzten kann, mit der man unüberwindbar scheinende Hürden spontan nehmen, oder die zu unerwarteten Entwicklungssprüngen führen kann.

Die entstehende Eigendynamik aus Vertrauen, Offenheit, Verbundenheit, Emotionalisierung, Einsichten, Geben und Nehmen, Selbsterfahrung, persönlichen Erlebnissen und Gruppenflow lässt sich nur schwer beschreiben. Sie entsteht langsam aus einem Vertrauensvorschuss, Neugier, Verbindlichkeit und Investitionsbereitschaft.

Ich habe versucht meine bisherigen Erfahrungen in das Konzept der Wohnzimmer-Encountergruppe einzuarbeiten, damit sich der hohe Wert, den solche Gruppentreffen für die Teilnehmer in einem geschützten Rahmen haben, entfalten kann. Ich möchte für Neugruppengründungen einen praktischen Orientierungspunkt anzubieten, auf den man zeigen kann und sagen “Du, lass uns auch so was machen!”